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Von SAP ERP 6.0 zu SAP S/4HANA – so gelingt der Wechsel

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für SAP S/4HANA. Seit Markteinführung im Februar 2015 konnte SAP 3.700 S/4HANA-Kunden gewinnen. Die Vorteile der neuen Generation von Unternehmenssoftware liegen auf der Hand: SAP S/4HANA bietet nicht nur radikal vereinfachte Datenmodelle, sondern hilft Unternehmen auch, Herausforderungen in den bestehenden Geschäftsprozessen zu meistern. Denn mit SAP S/4HANA lassen sich ganz neue, digitale Prozesse realisieren.

Drei Optionen für den Umstieg auf SAP S/4HANA
Vor dem Einstieg in die SAP S/4HANA-Welt steht die Entscheidung, wie der Wechsel auf SAP S/4HANA vonstattengehen soll. „Generell gibt es drei Optionen für den Einstieg in die SAP S/4HANA-Welt: Neuinstallation, Migration oder Transformation der gesamten IT-Landschaft. Neukunden – oder auch Bestandskunden, die neu anfangen wollen – starten mit einer Neuinstallation und migrieren ihre Stamm- und Bewegungsdaten mithilfe der bewährten Datenmanagement‑Tools“, erläutert Christian Deininger, Geschäftsführer von Innovabee.

SAP-Bestandkunden können direkt migrieren
Für Firmen, die bereits mit SAP ERP 6.0 arbeiten, ist ein direkter Wechsel möglich. Nachdem sie ihre bestehenden Individualisierungen und Geschäftsprozesse mit dem unter SAP S/4HANA erweiterten Umfang abgeglichen haben, migrieren sie ihr bestehendes System auf SAP S/4HANA und führen ggf. schrittweise Neuerungen ein.  Unternehmen, die Systemlandschaften mit mehreren ERP-Systemen in ein zentrales SAP S/4HANA-System überführen möchten, sind mit der Transformation der gesamten IT-Landschaft am besten beraten.

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Neuinstallation, Migration oder Transformation der IT-Landschaft – das sind die Optionen für einen Wechsel auf SAP S/4HANA.

Vor der Einführung steht ein „Readiness Check“
Viele SAP-Bestandskunden entscheiden sich für die Migration auf SAP S/4HANA. Auch Innovabee hat sein bestehendes SAP-System auf SAP S/4HANA migriert. Damit der Wechsel gelingt, müssen Firmen in einer Vorbereitungsphase den Grundstein für eine erfolgreiche Migration legen. Im Zuge dieses „Readiness Check“ werden sowohl die technischen Rahmenbedingungen der IT-Systeme angepasst als auch die bestehenden Prozesse mit den neuen Funktionen von SAP S/4HANA abgeglichen.

Technische und organisatorische Voraussetzungen gleichermaßen prüfen
„Bei der Einführung von SAP S/4HANA geht es nicht nur um technische Themen, sondern insbesondere auch darum, die bestehenden Prozesse und Funktionen genau zu prüfen. Process Redesign und organisatorisches Change Management sind deshalb wichtige und unerlässliche Themen“, erklärt Christian Deininger. Das gilt im Prinzip für jedes Upgrade-Projekt, beim Wechsel auf SAP S/4HANA ist es aber unverzichtbar.

SAP-Tools unterstützen in der Vorbereitungsphase
Noch vor dem Abgleich der Prozesse kommt der sogenannte „Maintenance Planner“ zum Einsatz. Er prüft die eingesetzten Business Functions und Add-ons und generiert den für die Migration notwendigen Stack XML. Dieser enthält alle relevanten Systeminformationen wie SAP-Version oder installierte Softwarekomponenten und ist quasi eine Systembeschreibung und Inhaltsangabe. Die „Pre-Checks“ wiederum überprüfen die Systemeinstellungen, die erfüllt sein müssen, um die eingesetzten Geschäftsprozesse migrieren zu können.

Vorbereitung Umsetzung S4HANA jpg - Von SAP ERP 6.0 zu SAP S/4HANA – so gelingt der Wechsel

Vor der Migration müssen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden.

Abgleich der eingesetzten Funktionen mithilfe der „Simplification List“
Für den Abgleich der Standardfunktionen stellt SAP die „Simplification List“ zur Verfügung. Sie liefert eine Übersicht über alle Änderungen, die sich unter SAP S/4HANA gegenüber dem bisherigen SAP ERP ECC 6.0 ergeben haben und ordnet sie einer der drei folgenden Kategorien zu

  • Änderung bestehender Funktionalitäten
  • nicht mehr unterstützte Funktionalität
  • nicht mehr strategische Funktionalität.

Nach einem Abgleich der Änderungen gegen die bisher eingesetzten Prozesse und Funktionen kann das Anwenderunternehmen dann über die konkreten Maßnahmen entscheiden, mit denen diese Änderungen umgesetzt werden sollen.

Welche individuellen Programmierungen von der Migration betroffen sind, zeigt die „Custom Code Migration Worklist“. „Am Ende des Abgleichs erhalte ich eine Arbeitsliste, die mir aufzeigt, welche Funktionen ich genauer anschauen muss“,  erklärt Christian Deininger und ergänzt: „Auf dieser Basis kann ich entscheiden, ob und wo ich Anpassungen vornehmen muss, um mit SAP S/4HANA kompatibel zu sein.“

Auch 15 Jahre alte SAP-Systeme können migriert werden
Erst wenn diese Vorarbeiten abgeschlossen sind, kann mit der Umsetzung begonnen werden. „Die Vorbereitungsphase ist ganz entscheidend für die Migration auf SAP S/4HANA, denn nur Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse anpassen, haben auch die Chance, mit SAP S/4HANA ihre IT-Landschaft radikal zu vereinfachen“, sagt Christian Deininger. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt das eingesetzte SAP-System ist. „Wir haben Kunden, die SAP schon sehr lange nutzen“, so der SAP-Experte. Entscheidend ist also nicht, wie viele individuelle Programmierungen vorhanden sind, sondern wie konsequent die vorhandenen Funktionen auf die neuen Möglichkeiten der SAP S/4 HANA-Welt abgestimmt werden.

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